Viktor Orbán: Beim Russland-Ukraine-Konflikt stehe ich auf Ungarns Seite

Autorius: S. Hofer Šaltinis: https://www.compact-online.de/... 2022-05-02 14:22:00, skaitė 244, komentavo 0

Viktor Orbán: Beim Russland-Ukraine-Konflikt stehe ich auf Ungarns Seite

Frieren für die Ukraine? Das ist mit dem ungarischen Präsident Orbán nicht zu machen. Ebenso wenig die Provokation eines militärischen Flächenbrands. Auch Deutschland muss im eigenen Interesse Neutralität wahren.Gründe dafür finden Sie in COMPACT-Spezial „Feindbild Russland – Die NATO marschiert“ – hier bestellen!

Ungarns Präsident Viktor Orban verweigert eindeutige Positionierung und Waffenlieferungen über ungarisches Gebiet. Außerdem stellt er sich gegen weitere Anti-Russland-Sanktionen. Grund: all das könne seinem Land schaden.

Nach dem EU- und NATO-Gipfel in Brüssel erklärte Orbán:

„Deshalb ist es nicht egal, welche Regierung Ungarn hat. Ob es eine Regierung hat, die die nationalen Interessen unterstützt, oder eine, die eine unterwürfige Rolle einnimmt und mit den großen Ländern mitschwimmt, die die Autorität ausstrahlen.“

Der Präsident bringt seine Haltung auf die Formel:

„Ungarn steht im Krieg zwischen Russland und der Ukraine auf der Seite Ungarns.“

Weil „bestimmte ungarische Interessen (…) durch einen Krieg in unserer Nachbarschaft bedroht werden können“, befänden „wir uns in einer gefährlichen Situation, aber wir stehen auf der Seite Ungarns und betrachten die Situation mit ungarischem Verstand und aus ungarischer Sicht.“

Orbán lehnt auch weitere Sanktionen gegen Russland ab. Damit lasse sich der Frieden nicht wiederherstellen. Mehr noch: Sie würden „uns noch mehr schaden als den Russen“.

Noch radikaler kann man dem westlichen Globalismus kaum widersprechen. So bemühen sich Mainstream-Medien, den ungarischen Präsidenten als Außenseiter darzustellen:

„Um Orbán wird es einsam”

– mahnte die FAZ. Klar, wo das Glück doch bei der Herde liegt…

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